Wiener Plätzchen im Airfryer

Airfryer Wiener Plätzchen Rezept

Wiener Plätzchen im Airfryer sind eine tolle Erfindung! Ich erinnere mich, wie oft ich sie im Ofen gebacken habe, nur um dann mit einem schwarzen Blech dazustehen. Aber mit dem Airfryer bekommt man sie nicht nur schneller, sondern auch knuspriger und das bei viel weniger Fett! Statt stundenlang zu warten, reicht es, ein paar Minuten einzuplanen. Die heiße Luft zaubert die perfekte Oberfläche und was ich am meisten liebe: weniger Abwasch! Glaub mir, du wirst begeistert sein von diesem schnellen, leckeren Rezept.

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Rezept auf den ersten Blick– Wiener Plätzchen im Airfryer

Wiener Plätzchen im Airfryer
Kitchen Chef Markus SteinerMarkus Steiner

Wiener Plätzchen im Airfryer

Diese knusprigen Wiener Plätzchen gelingen mühelos im Airfryer – perfekt für kleine Mengen und weniger Energieverbrauch.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: International
Calories: 100

Zutaten
  

Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter kalt, gewürfelt
  • 80 g Zucker
  • 1 Stück Eigelb
  • 1 TL Vanillezucker
  • 75 g Marmelade zum Füllen, z.B. Himbeermarmelade

Küchengeräte

  • Airfryer
  • Schüssel
  • Backpapier
  • Teigausstecher
  • Gitter

Zubereitung
 

  1. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Vanillezucker in einer Schüssel gut vermengen.
  2. Den Teig kühl stellen für 30–60 Minuten, bis er fest ist.
  3. Airfryer auf 160 °C vorheizen.
  4. Den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen.
  5. Plätzchen in den Airfryer legen und 6–10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.
  6. Die Plätzchen auf einem Gitter auskühlen lassen und nach Belieben mit Marmelade füllen.

Nährwerte

Calories: 100kcalCarbohydrates: 11gProtein: 1gFat: 6gSaturated Fat: 4gCholesterol: 30mgSodium: 50mgPotassium: 20mgSugar: 4g

Hinweise

Tip: Achte darauf, den Teig nicht zu dünn auszurollen und genügend Abstand zwischen den Plätzchen zu lassen.

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Warum das funktioniert

Warum Airfryer? Vorteile

Der Airfryer (Heißluftfritteuse) ist praktisch, wenn Du knusprige Plätzchen willst, ohne erst den großen Ofen anzumachen. Die zirkulierende heiße Luft sorgt für gleichmäßige Bräunung, die Unterseite bleibt schön zart-knusprig und oft geht es schneller als im normalen Ofen.

Ein großer Pluspunkt: Du brauchst kaum zusätzliches Fett, weil die heiße Luft das Gebäck trocknet und so der mürbe Charakter von Wiener Plätzchen gut zur Geltung kommt. Ich war überrascht, wie ähnlich das Ergebnis dem Backofen ist, aber mit kürzerer Zeit und weniger Energieverbrauch.

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Wenn Du nur kleine Mengen backst (z. B. 1–2 Bleche statt einer vollen Ofenladung), ist der Airfryer ideal. Vorheizen auf etwa 160 °C lohnt sich meistens, damit die Plätzchen gleich Hitze abbekommen. Ich hab’s auch schon zu dunkel werden lassen — dann nehme ich beim nächsten Mal 10 °C weniger.

Zutaten & Nährwerte

Klassisches Rezept

Ein klassisches Wiener Plätzchen-Rezept besteht meist aus Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und etwas Vanille. Oft bäckt man gefüllte Varianten, zum Beispiel Linzer- oder Marmeladenkekse mit einem buttrigen Mürbeteig und fruchtiger Füllung wie Himbeermarmelade.

Nährwertmäßig sind Wiener Plätzchen energiereich wegen Butter und Zucker. Ein einzelnes Stück (ca. 10–15 g) hat grob 70–120 kcal, je nach Füllung und Größe. Wenn Du Kalorien sparen willst, reduziere Fett oder mach kleinere Plätzchen.

Für bessere Haltbarkeit koche Marmelade dicker ein oder nutze Gelierzucker, damit die Füllung nicht verläuft. Und noch ein Tipp: Wenn die Marmelade zuerst sehr flüssig ist, dickt sie beim Abkühlen meist noch nach, also nicht zu viel reinpacken.

Variationen

Wiener Plätzchen lassen sich leicht variieren — Vanille, Zitrone, Nuss oder Schokolade passen gut. Hier drei einfache Varianten, die ich oft backe:

  1. Nuss-Variante mit gemahlenen Haselnüssen oder Mandeln im Teig für mehr Aroma,
  2. Schoko-Variante mit Kakao im Teig und Schokoglasur,
  3. Zitrus-Variante mit Zitronen- oder Orangenschale im Teig für frische Noten.

Für eine vegane Version ersetze Butter durch pflanzliche Margarine und das Eigelb durch Apfelmus oder eingeweichte Chia-Samen als Bindemittel. Willst Du mehr Protein, kannst Du einen Teil des Mehls durch Mandelmehl oder Proteinpulver tauschen — die Plätzchen werden dann dichter, aber gehaltvoller.

Spiel gern mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom oder echter Vanille für einen winterlichen Touch. Drei Varianten probieren lohnt sich: Jede ändert Textur und Geschmack, also merk Dir, welche Dir am besten schmeckt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tipps für Knusprigkeit

Für knusprige Wiener Plätzchen ist der Teig das A und O: kalte Zutaten, nicht zu viel kneten und den Teig vor dem Ausstechen kurz kühlen. Kalte Butter sorgt für Schichten und Knusprigkeit, deshalb lasse den Teig gern 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Im Airfryer ist 160 °C ein guter Ausgangspunkt. Lege Backpapier oder eine passende Matte in den Korb, setze die Plätzchen mit Abstand zueinander und backe 6–10 Minuten, je nach Größe und gewünschter Bräunung. Schau nach 5–6 Minuten nach, jeder Airfryer arbeitet anders.

Lass die Plätzchen auf einem Gitter auskühlen, dann bleibt die Unterseite trocken. Sind sie noch zu weich, kurz bei 140 °C 1–2 Minuten nachbacken. Ein leichter Zuckerstreu nach dem Backen gibt extra Crunch und sieht gut aus.

Häufige Fehler

Zu hohe Temperatur oder zu lange backen sind die üblichen Fallen — das Ergebnis wird dann dunkel und trocken. Bräunen die Ränder zu schnell, stell die Temperatur um 10–15 °C runter und verlängere die Zeit ein wenig.

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Zu weicher Teig lässt die Plätzchen auseinanderlaufen. Lösung: Teig mindestens 30 Minuten kühlen und nicht zu dünn ausrollen. Ein überfüllter Korb backt ungleichmäßig; backe lieber in mehreren Chargen.

Zuviel Füllung, etwa sehr flüssige Marmelade, macht die Unterseite feucht. Nimm dickere Konfitüre oder weniger Füllung; koche die Marmelade notfalls vorher ein. Wenn die Plätzchen beim nächsten Mal zu trocken sind, probier 10–20 % weniger Butter oder eine etwas kürzere Backzeit.

Leckere Varianten & Beilagen

Regionale Varianten

Regional lässt sich viel ändern: In Bayern mag man Mohn oder Nüsse, darum passen Mohnfüllung oder gehackte Walnüsse gut zu Wiener Plätzchen. In Österreich sind Varianten mit Marillenmarmelade oder einem Schuss Rum im Teig beliebt — das gibt Tiefe.

Eine bayerische Idee: Teig leicht mit Zimt würzen und statt Marmelade Zwetschgenmus verwenden — passt prima zu Kaffee oder Tee. Für Feste sind Aprikosenfüllung und Puderzucker typische Favoriten.

Serviert mit frischem Brot oder knusprigen Brötchen sind die Plätzchen bei einer Kaffee-Brotzeit schnell weggeputzt. Eine Tasse starker Kaffee oder schwarzer Tee dazu, und der Teller ist ruckzuck leer.

International lassen sich Wiener Plätzchen gut anpassen: etwa als amerikanische „thumbprint cookies“ mit dicker Marmeladenmitte, französische Sablés mit feiner Vanille oder als Sandwich-Keks mit Cremefüllung. Jede Region bringt eine eigene Note.

Probier eine mediterrane Version mit Zesten von Orange oder Zitrone und Feigen- oder Orangenmarmelade. Für Kinder geht die schokoladige Interpretation mit Kakao im Teig und einer Schokocremefüllung immer raus.

Als Begleitung passen Espresso oder starker Schwarztee fast überall, aber auch ein Glas Milch oder ein süßer Dessertwein kann gut funktionieren. Variiere Gewürze wie Kardamom oder Anis, wenn Du eine andere Richtung ausprobieren willst.

FAQ zu Plätzchen im Airfryer

Backzeit & Temperatur

Generell sind 160 °C ein guter Startpunkt für kleine bis mittelgroße Plätzchen im Airfryer. Je nach Dicke und Modell liegt die Backzeit meist zwischen 6 und 12 Minuten. Kontrolliere die erste Charge nach 5–6 Minuten, um die ideale Zeit für Dein Gerät zu finden.

Bronen sie zu schnell, reduziere die Temperatur um 10–15 °C und verlängere die Zeit leicht. Für sehr dünne Plätzchen sind 140–150 °C oft besser, damit sie nicht zu dunkel werden. Merke: heller Teig mit knusprigen Rändern ist fertig.

Kann man Teig oder fertige Plätzchen einfrieren?

Ja. Du kannst ausgerollten Teig ausstechen und roh einfrieren; die gefrorenen Stücke kannst Du direkt aus dem Gefrierfach in den Airfryer geben und 1–2 Minuten länger backen. Das spart Zeit, wenn Du Vorrat willst.

Siehe auch  Crumble im Airfryer: 5 geniale Tipps für den perfekten Ofen-Zauber

Gebackene Plätzchen lassen sich auch einfrieren; vorher gut abkühlen lassen und luftdicht verpacken. Zum Auftauen nimmst Du sie aus dem Gefrierfach und lässt sie bei Raumtemperatur auf einem Gitter auftauen, so bleiben sie knusprig.

Ist das gesünder als im Ofen oder in Fett frittiert?

Im Vergleich zur klassischen Fritteuse sparst Du mit dem Airfryer deutlich Fett, weil du kaum Öl brauchst. Gegenüber dem Backofen ändert sich an den Grundzutaten nichts; bei kleinen Mengen arbeitet der Airfryer oft energieeffizienter und liefert schneller knusprige Ergebnisse.

Die Nährwerte hängen vor allem von Zutaten wie Butter, Zucker und Nüssen ab, nicht vom Gerät. Wenn Du Kalorien sparen möchtest, reduziere Zucker oder Fett, mach kleinere Plätzchen oder tausche Zutaten aus — der Airfryer hilft bei der Textur, macht das Gebäck aber nicht automatisch leichter.

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Schritt-für-Schritt-Video: Philips Viva Collection Air fryer Hot air fryer Wiener Schnitzel …

Häufig gestellte Fragen – Wiener Plätzchen im Airfryer

Backzeit & Temperatur

Generell sind 160 °C ein guter Startpunkt für kleine bis mittelgroße Plätzchen im Airfryer. Je nach Dicke und Airfryer-Modell liegt die Backzeit meist zwischen 6 und 12 Min.. Kontrolliere die erste Charge nach 5–6 Min., damit Du die goldene Grenze für Deinen Apparat findest.

Wenn die Plätzchen zu schnell bräunen, reduziere die Temperatur um 10–15 °C und verlängere die Zeit leicht. Für sehr dünne Plätzchen kann auch 140–150 °C besser sein, damit sie nicht zu dunkel werden. Grobe Daumenregel: heller Farbton + knusprige Ränder = fertig.

Kann man Teig oder fertige Plätzchen einfrieren?

Ja. Du kannst ausgerollten Teig formen, ausstechen und roh einfrieren; die gefrorenen Plätzchen dann direkt aus dem Gefrierfach in den Airfryer geben und ggf. 1–2 Min. länger backen. Das ist praktisch für Vorrat.

Fertige, gebackene Plätzchen lassen sich ebenfalls einfrieren; vorher gut abkühlen lassen und luftdicht verpacken. Beim Auftauen lieber im Raumtemperatur-gefrierschrank entnehmen und auf einem Gitter auf Zimmertemperatur kommen lassen, damit sie nicht weich werden.

Ist das gesünder als im Ofen oder in Fett frittiert?

Im Vergleich zur klassischen Fritteuse spart der Airfryer deutlich Fett, weil er mit heißer Luft arbeitet und nur wenig bis gar kein Öl braucht. Gegenüber dem Backofen gibt es keinen großen Unterschied in den Grundzutaten; der Airfryer ist meist energiesparender bei kleinen Mengen und bringt schneller knusprige Ergebnisse.

Die Nährwerte hängen aber hauptsächlich von Zutaten (Butter, Zucker, Nüsse) ab, nicht vom Gerät. Wenn Du Kalorien sparen willst, reduziere Zucker oder Fettanteil, mach kleinere Plätzchen oder verwende magere Alternativen — der Airfryer hilft zwar bei der Textur, macht das Gebäck aber nicht automatisch „gesund„.

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Bevor Sie anfangen…

Am Ende hast du goldbraune, knusprige Wiener Plätzchen, die so himmlisch duften, dass dir das Wasser im Mund zusammenläuft. Die zarten Kanten, der Geschmack von frisch gebackenem Gebäck und die Möglichkeit, mit verschiedenen Füllungen zu experimentieren, machen das Ganze zu einem echten Genuss. Du wirst begeistert sein, wie einfach und schnell sie zubereitet sind. Probier’s aus – du wirst staunen, wie einfach gutes Essen mit dem Airfryer sein kann.

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